Nachdem Betrüger Kundendaten vom Bezahldienst erbeuteten, warnt das Unternehmen vor möglichen Missbrauchsfällen.
Der Online-Payment-Dienst PayPal hat seine Nutzer aufgefordert, auf mögliche Betrugsfälle zu achten. Betrügern sei es gelungen, Namen von Kunden, E-Mail-Adressen und Transaktionsdaten von einigen Händlern zu erhalten, die das Bezahlsystem verwendeten. Sensible Informationen wie Kreditkarten seien jedoch nicht bekannt geworden, teilte die eBay-Tochter gestern in San Jose im US-Bundesstaat Kalifornien mit. Wie viele Nutzerkonten betroffen sind, wollte PayPal bisher nicht sagen. Es soll sich jedoch lediglich um einen sehr kleinen Prozentsatz der 40 Millionen Kunden handeln.
Die Betrüger hatten mehreren Unternehmen, die PayPal verwenden, E-Mails geschickt, die den herkömmlichen Mitteilungen des Payment-Dienstes ähnelten. In diesen wurde unter einem Vorwand eine Liste der Kunden abgefragt, die PayPal zum bezahlen verwenden. Mit den erschlichenen Informationen ist es möglich, eine Liste aller weiteren Transaktionen eines Kunden zu erhalten.
Das Unternehmen wies darauf hin, dass Nutzer lediglich E-Mails beachten sollten, in denen sie mit dem vollen Namen angeredet werden, der nur über die interne PayPal-Datenbank einer E-Mail-Adresse zugeordnet werden kann. Beginne eine Nachricht mit "Sehr geehrter PayPal-Kunde" oder ähnlichen Formulierungen, handle es sich nicht um eine Mitteilung des Bezahldienstes.
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