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| Unternehmen versuchen sich aus der Verantwortung für Kundendaten zu stehlen |
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In den USA macht sich ein Trend bemerkbar, der den beteiligten Unternehmen Millionen sparen und ihren Kunden die digitale Identität inclusive Bankkonto und Kreditwürdigkeit kosten könnte.
Firmen wie Verizon Wireless oder American Airlines stellen sich in ihren Geschäftsbedingungen auf den Standpunkt, der Kunde solle, um ihren Service zu erhalten, zwar persönliche Daten bis hin zur Kreditkarten- und Telefonnummer angeben, müsse aber akzeptieren, dass im Fall eines Hacker-Einbruchs in die Datenbanken des Unternehmens keinerlei Haftung übernommen werde.
Das kalifornische Computer Security Institute hat dagegen in Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Bundespolizei FBI herausgefunden, dass nicht einmal ein Drittel aller tatsächlich im vergangenen Jahr erfolgten Dateneinbrüche bei amerikanischen Unternehmen den Behörden gemeldet wurden. Anders als bei Banken und Kreditkartenfirmen unterliegt der Großteil der Industrie keiner Verpflichtung, solche Sicherheitsvorfälle zu veröffentlichen.
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