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| WLAN-Handy von ZyXEL auf der CeBIT 2004 |
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Prestige 2000W macht VoIP mobil - zumindest in der Nähe eines WLAN-Access-Points
Der Netzwerk-Hardware-Hersteller ZyXEL hat sein erstes Voice-over-IP-Produkt angekündigt: Das "Prestige 2000W VoIP Wi-Fi Phone" getaufte WLAN-Handy soll sowohl für Heim- als auch für Büro-Einsatz geeignet sein und VoIP-Dienste mobil nutzbar machen - zumindest dann, wenn sich ein 802.11b-fähiger WLAN-Access-Point in der Nähe befindet.
Prestige 2000W
Wie stationäre IP-Telefone soll auch ZyXELs WLAN-Handy helfen, Telefonkosten zu minimieren, da lediglich per LAN/WAN oder Internet telefoniert und keine zusätzliche Infrastruktur benötigt wird. Das Prestige 2000W unterstützt den VoIP-Standard SIP 2.0 (Session Initiation Protocol Version 2, RFC 3261) zum Verbindungsaufbau und arbeitet mit anderen SIP-basierten Call-Servern, IP-PBX und SIP-basierten Geräten zusammen.
Durch eine automatische Einrichtungsfunktion sollen Internet-Telefonie-Service-Provider (ITSP) ihre VoIP-Dienste einfach bereitstellen und verwalten können. Ist kein SIP-Proxyserver im Netzwerk auffindbar, der die Rufnummern in IP-Adressen umsetzt, dann können IP-Adressen per vorheriger Eingabe ins Telefonbuch auch direkt angerufen ("IP-zu-IP-Ruf") werden.
Die Sendeleistung beträgt 14 + 1 dBm, maximal darf das WLAN-Handy nach Herstellerangaben im Gebäude bis zu 75 m und im Freien bis zu 300 m vom Access Point entfernt sein. Zur Suche nach Access Points bietet das IP-Telefon die Möglichkeit, die Umgebung zu scannen. Neben dem Infrastruktur-Modus wird auch der Ad-hoc-Modus des 802.11-Standards unterstützt. Letzteres ermöglicht etwa die Verwendung des Geräts als drahtlose Gegensprechanlage. Die Verbindung kann per 64-Bit- oder 128-Bit-WEP-Verschlüsselung jeweils einigermaßen gesichert werden.
Das Prestige 2000W gibt Gateways die nötigen Informationen (VLAN Tag) für eine Identifikation und Priorisierung von Sprach- und Datenverkehr, damit genügend Bandbreite zur Verfügung gestellt werden kann und somit die Sprachqualität bei viel Datenverkehr nicht leidet. Sprachdaten werden vom WLAN-Handy mittels G.711- oder G.729-Sprachkomprimierung übertragen.
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