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| Microsoft mahnt Downloader ab |
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Der Softwareriese Microsoft versucht die Verbreitung der Quellcodes von Windows 2000 und NT über P2P-Börsen einzudämmen. Identifizierte Downloader müssen mit Anzeigen rechnen.
So einfach ist das im ach so "anonymen" Internet: In einem Versuch, die weitere Verbreitung der seit dem 12. Februar über P2P-Börsen veröffentlichten Teile des Quellcodes von Windows 2000 und NT einzudämmen, wendet sich Microsoft direkt an die Up- und Downloader. Und zwar nicht etwa per Pressemitteilung, sondern per E-Mail: Der Quellcode-Datei folgt der Mahnbrief.
Dem können die P2P-Nutzer dann entnehmen, dass Microsoft "angemessene juristische Schritte" gegen jedermann unternehmen werde, der die entsprechenden Dateien "besitzt, ihren Download versucht, sie veröffentlicht, herunterlädt oder in einer P2P-Börse zur Verfügung stellt". Post bekommen - zumindest in den USA - auch P2P-Nutzer, die die Datei bereits heruntergeladen haben.
Darüber hinaus will Microsoft Warnmeldungen in die massgeblichen P2P-Netzwerke einschleusen, die Nutzern präsentiert werden, die nach der Quellcode-Datei suchen. So will der Softwarekonzern die P2P-Nutzer darüber informieren, dass der Download des rechtlich geschützten Quellcodes illegal sei.
Microsofts Massnahmen greifen nur in Ländern, in denen Serviceprovider zur Identifizierung ihrer Kunden verpflichtet sind, sobald diese geltendes Recht brechen. In den USA ist das nach wie vor relativ unkompliziert: Eine richterliche Anordnung verpflichtet ISPs zur Offenlegung von Kundendaten.
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