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| Sicherheitslücke in Bluetooth-Handys aufgedeckt |
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Der Mobilfunkausrüster Nokia hat eine Sicherheitslücke in einigen seiner Handy-Modelle bestätigt. So könnten sich Angreifer in Funkreichweite einloggen und gespeicherte Daten wie das Adressbuch und den Kalender abrufen, ohne Spuren eines Eindringens zu hinterlassen. Der Fehler wurde ursprünglich vom britischen Sicherheitsunternehmen Al Digital entdeckt. Betroffen sind mehrere Nokia- (6310, 6310i, 8910 und 8910i), aber auch Sony Ericsson-Modelle (R520m, T68i, T610 und Z1010), teilte die Firma gestern in London mit.
Bei mehreren getesteten Mobiltelefonen war es sogar möglich, eine Verbindung aufzubauen, wenn sich der Bluetooth-Sender im "invisible"-Modus befand. In diesem Fall sollte das Gerät lediglich die Kommunikationsmöglichkeit zu anderen offenen Sendern nutzen, jedoch selbst keine Verbindung von aussen ermöglichen. Nokia konnte dies bisher nach eigenen Angaben in Tests noch nicht nachvollziehen. Das Nokia 7650 erlaube einem Angreifer hingegen auch das Abrufen von Internetinhalten, wodurch dem Nutzer zusätzlich Kosten entstünden.
Al Digital hat bereits ein Tool entwickelt, dass die Zugriffe über die Identifizierung der MAC-Adresse steuern soll. Dieses wurde jedoch bisher nicht veröffentlicht und befindet sich noch in der Testphase. Nach der genauen Ursache der Sicherheitslücke wird zur Zeit noch geforscht. Sollte der Fehler in den Bluetooth-Chips selbst liegen, könnten auch andere Geräte, wie beispielsweise Notebooks offen für Angriffe sein.
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